eMonitoring-Info-Mail 2018-03

eMonitoring


Informationen für die Teilnehmer des eMonitoring-Projekts
März 2018
 
Liebe KollegINNen,

Ihr seid Teilnehmer am eMonitoring-Projekt. Nach einer längeren Pause (siehe Info-Mail vom 05.06.2017) hier wieder Informationen zum Projekt:

eMonitoring-Plattform

In unserer Hotel-Plattform (www.eenergie.net/evt/) sind jetzt Daten von gut 4 Jahren drin, von Jan 2014 bis Feb 2018. Folgende Hotels in Füssen sind jetzt beteiligt

  • Biohotel Eggensberger
  • Hoteldorf Hartung (wird unter dem früheren Account von Hotel Filser geführt)
  • Hotel Hirsch
  • Hotel Luitpoldpark
  • Hotel Schloßkrone
  • Hotel Sommer
  • Hotel Sonne
  • Hotel Wiedemann

Zeitweise beteiligt waren auch

  • Hotel Filser
  • Landhotel Seeg

Der große Datenbestand erlaubt jetzt grundsätzlich auch längere Zeitreihen-Analysen, wofür die Programme erweitert werden müssen. Trotz der aktuellen Verzögerungen, die wir IT-bedingt haben, bleibt das Ziel einer 'Echtzeit'-Datenauswertung erhalten!

IT-Themen

Leider sind die Zeitpläne der letzten Info-Mail nicht mehr zu halten! Sorry! Mein Kollege Peter de Waard, der einen super Job gemacht hat, musste sich jetzt anderweitig orientieren, weil er von den eMonitoring-Aufträgen nicht leben konnte. Ich muss deshalb die IT-Infrastruktur neu aufbauen und mit anderen Partnern weiterarbeiten. Ich spreche bereits mit einigen Interessenten (IT-Kollegen) und auch etablierten Firmen. Bei der Neuausrichtung der IT-Infrastruktur gelten folgende Leitlinien:

  • Visualisierung von Energie zuerst
    Um die Thematik deutlich zu machen, müssen Energiedaten anschaulich dargestellt werden. Zuerst brauchen wir die Visualisierung in 'Echtzeit' (Daten in feiner Auflösung, im Sekunden- oder Minuten-Rhythmus sind fast Echtzeit.) Diese Anforderung steht für alle Marktteilnehmer ganz oben in der Priorität.
  • Energiesteuerung dann darauf aufbauend
    Wenn wir fein aufgelöste Daten einsehen können, kann die nächste Stufe dann 'Steuerung' heißen. Das ist ein breites Arbeitsfeld, weil die Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen oft ihre eigenen Schnittstellen haben, die man erst integrieren muss.
  • Moderne schlanke Lösungen:
    Die etablierten IT-Lieferanten auf dem Energiesektor arbeiten - ich hoffe es klingt nicht arrogant - nicht mit den modernsten Techniken. Wir brauchen aber kostengünstige, schlanke und flexible IT-Lösungen, wie sie in der aktuellen Programmversion schon angelegt sind.
  • IT-Skills lokal leicht verfügbar:
    Genauso wie wir die erneuerbaren Energien hier vor Ort betreuen wollen, so ist es auch sinnvoll, IT-Know-How lokal verfügbar zu haben, zumindest für Installationss- und Wartungsfragen, aber auch im Entwicklungsbereich.

IT und Digitalisierung sind Schlüsseltechniken für die Energiewende! Bei allen Hindernissen, die sich dabei ergeben - vor allem wenn man extrem sparsam operieren muss - man kommt nicht drum herum! Dazu auch die Folie von Prof. Weissmüller unten. Diese hat mir vor 5 Jahren die Augen geöffnet, dass IT und Energiewende zusammengehören.

Wenn Ihr gute IT-Leute kennt, die Interesse haben könnten, stellt bitte einen Kontakt zwischen denen und mir her! DANKE! Ich schicke dann Folien, wo eine Übersicht und das Geschäftsmodell skizziert ist. Aktuell sind die Folien mehrmals rausgegangen. Für einen ambitionierten Entwickler oder Investor ist das Arbeitsfeld hochgradig spannend.

Weitere Aktivitäten zur Energiewende im Allgäu

Neben unserem eMonitoring-Projekt gibt es flankierende Aktivitäten, eine Energieregion Allgäu betreffend:

  • Gespräch EWR und egrid (AÜW-Tochter) über eine evtl Kooperation.
  • Projekte in Seeg
  • Projekte in Füssen
  • übergreifende Projekte einer Energieregion Allgäu

Zur politischen Entwicklung gibt es ebenfalls Infos, die für unsere Projekte wichtig werden.

 Ich werde darüber in separaten Mails mit größerem Verteiler berichten.

Mit freundlichem Gruß
Uli (Schaaf)

eMonitoring ist ein Projekt zur Visualisierung von Energieerzeugung und -verbrauch in Betrieben. Es wird vom Energieverbund Tourismusbetreut, einem Zusammenschluss von Tourismusbetrieben zur Förderung einer nachhaltigen und regionalen Energiewende. Derzeit sind acht Hotels aus dem Tourismusverein Füssen beteiligt. Das Projekt wird dazu beitragen, (a) die Energiesysteme der Einzelbetriebe laufend zu verbessern und damit Kosten zu sparen, (b) die Vorteile zu erschließen, die durch eine Kooperation benachbarter oder über lokale Netze verbundener Betriebe entstehen, (c) den Tourismus und die einheimische Wirtschaft zu fördern durch mehr regionale Wertschöpfung und die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus-Image.